Harriet Groß: Im Kontrapunkt

Ausstellung Harriet Groß: Im Kontrapunkt

11.9.2018-21.12.2018

Wir wagen mit dem Ausstellungsprojekt „Im Kontrapunkt“ etwas Neues: Die Berliner Künstlerin Harriet Groß lässt ihre Kunst in der Galerie vor den Augen von Besuchern und Mitarbeitern entstehen. Zu Beginn gibt es nur nackte Ausstellungswände und es ist lediglich klar, dass Teile der beiden Werkgruppen „Fugen“ und „Saum“ integriert werden.

Was am Ende des Entstehungsprozesses steht, wissen weder Harriet Groß noch wir. Die Künstlerin arbeitet öffentlich. Die Betrachter sind schon vor der Ausstellungseröffnung aufgefordert, das Wachsen und die Veränderungen zu beobachten. In der Vernissage wird das Ergebnis präsentiert, eventuell noch immer im Entstehen. Wir sind gespannt darauf. Harriet Groß arbeitet mit Räumen. Mit ihrem Material (Tusche, Tape, Schnur, Stangen, Schläuchen, Jalousien und dem Cutter) zeichnet sie in stark reduzierter Farbigkeit Strukturen und Spuren unserer Konstrukte von Erinnerungs-, Ideen- oder Sozialräumen in vorgefundene Räume ein.

 

Einblicke in die Ausstellung Im Kontrapunkt

Hariet Groß folgt dem Rhythmus der Gedanken und lenkt den Blick auf Übergänge und Lücken. Darin verortet sie immer wieder einzelne konkrete Elemente, die auf das Hier und Jetzt verweisen. Die aktive Konstruktion des Raumbildes durch den Betrachter ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. © Kunstwerke: Harriet Groß, © Ausstellungsfotos: Lothar Sprenger

Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten, Im Kontrapunkt, 2018, Blick in den Ausstellungsbereich, © Harriet Groß, © Foto Lothar Sprenger
Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten, Im Kontrapunkt, 2018, Blick in den Ausstellungsbereich, © Harriet Groß, © Foto Lothar Sprenger
Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten, Im Kontrapunkt, 2018, Blick in den Ausstellungsbereich, © Harriet Groß, © Foto Lothar Sprenger
Harriet Groß: Im Kontrapunkt