Ausstellung Marc von der Hocht: Vitruv

Marc von der Hocht: Vitruv

26.1.2017-28.4.2017

"Angesichts neuer Medien der fortschreitenden Digitalisierung und permanenten Veränderung unseres alltäglichen Lebensumfeldes scheint es naheliegend, die Malerei als ein überholtes, etwas aus der Mode gekommenes Medium zu betrachten. Das Ende der Malerei wurde seit Marcel Duchamp wiederholt beschworen – vergeblich.

Die Malerei zieht ihre andauernde Aktualität aus ihrem Potential, aus dem Nichts oder doch mit sehr wenigen Mitteln ein Welt zu erschaffen. Die Mittel allerdings ändern sich fortwährend und auch die Themen, mit denen sich die Künstler beschäftigen. Die Arbeiten von Marc von der Hocht machen dies auf den ersten Blick deutlich, indem sie eine industrielle Anmutung mit einer der Installation oder Konzeptkunst entlehnten Methodik vereinen. Der vom Künstler verwendete Hochglanzlack und jene fachwerkartigen Holzelemente, in die einige Bilder eingepasst sind, stellen einen Gegenentwurf zum traditionellen Tafelbild dar."

Text von Dr. Frank Schmidt, Direktor der Museen der Böttcherstraße in Bremen; Auszug aus seinem Text "Raumkonstrukte" im Ausstellungskatalog anlässlich der Einzelausstellung des Künstlers im Stadtmuseum Oldenburg anlässlich der Verleihung des Förderpreises Malerei 2016 der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg

Fotos der Ausstellung

© Kunstwerke: Marc von der Hocht, © Fotos der Ausstellung: Lothar Sprenger

Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten, Vitruv, 2017, Blick in den Ausstellungsbereich, © Marc von der Hocht © Foto Lothar Sprenger
Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten, Vitruv, 2017, Blick in den Ausstellungsbereich, © Marc von der Hocht © Foto Lothar Sprenger
Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten, Vitruv, 2017, Blick in den Ausstellungsbereich, © Marc von der Hocht © Foto Lothar Sprenger
Ausstellung Marc von der Hocht: Vitruv