11. Oktober 2018 – 14. Dezember 2018

Harriet Groß Im Kontrapunkt

Im Kontrapunkt

Wir wagen mit dem Ausstellungsprojekt „Im Kontrapunkt“ etwas Neues: Die Berliner Künstlerin Harriet Groß lässt ihre Kunst in der Galerie vor den Augen von Besuchern und Mitarbeitern entstehen. Zu Beginn gibt es nur nackte Ausstellungswände und es ist lediglich klar, dass Teile der beiden Werkgruppen „Fugen“ und „Saum“ integriert werden. Was am Ende des Entstehungsprozesses steht, wissen weder Harriet Groß noch wir.

 Die Künstlerin arbeitet öffentlich. Die Betrachter sind schon vor der Ausstellungseröffnung aufgefordert, das Wachsen und die Veränderungen zu beobachten. In der Vernissage wird das Ergebnis präsentiert, eventuell noch immer im Entstehen. Wir sind gespannt darauf.

Harriet Groß arbeitet mit Räumen. Mit ihrem Material (Tusche, Tape, Schnur, Stangen, Schläuchen, Jalousien und dem Cutter) zeichnet sie in stark reduzierter Farbigkeit Strukturen und Spuren unserer Konstrukte von Erinnerungs-, Ideen- oder Sozialräumen in vorgefundene Räume ein. Sie folgt dem Rhythmus der Gedanken und lenkt den Blick auf Übergänge und Lücken. Darin verortet sie immer wieder einzelne konkrete Elemente, die auf das Hier und Jetzt verweisen. Die aktive Konstruktion des Raumbildes durch den Betrachter ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit.

Biografie

geb.1967 in München

1988-1994 Studium Medizin an der Freien Universität in Berlin

1995-2002 Studium Bildende Kunst an der Hochschule der Künste (Meisterschülerin bei Marwan) in Berlin und am Royal College of Art in London

Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl)

2018 Co/Lab III, Torrance Art Museum, Los Angeles, USA; Eine Enzyklopädie des Zarten, Galerie im Körnerpark, Berlin; Pionierpflanzen und weiterer Wildwuchs, Alte Schule Adlershof, Berlin; Leerende Gaehne, GaDeWe, Bremen; Hommage à Marwan, Galerie Pankow, Berlin; Die Landschaft, Bar Babette, Berlin; 2017 Die Kapelle und das spezifische Gewicht der Zeit, Schloßkapelle, Weimar; In den Raum zeichnen, Kunstverein Tiergarten, Galerie Nord, Berlin; 2016 FUGEN, Vincenz Sala Paris/Berlin; nirgendwo hier, Galerie Axel Obiger (mit Simone Lanzenstiel), Berlin; 2015 von den Schatten der Ideen, Galerie Axel Obiger (mit Anne Brannys), Berlin; 2014 ge schicht et, Japanisch Deutsches Zentrum Berlin, Berlin (GUP-py); Mirroring, Aando Fine Arts, Berlin; Ankunft, Übergangswohnheim Marienfelde, Berlin; Flüchtige Koordinaten, Galerie Axel Obiger, Berlin (mit Franziska Hünig)

 

Ausstellungseröffnung: 10.Oktober 2018, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 11. Oktober 2018 bis 14. Dezember 2018

Grußwort: Jan Jacobsen, Geschäftsführer Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH

Einführung: Frizzi Krella, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Guardini Galerie Berlin

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr, (nicht an Feier- und Brückentagen)

Deutsche Werkstätten, (Unternehmensneubau), Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden

+49 351 21 590-0, www.dwh.de

 

Der Eintritt ist kostenfrei und Parken auf dem Parkplatz des Unternehmens möglich.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.