22. August 2013 – 13. Dezember 2013

Axel Anklam: Phos

Im August wird in der Werkstättengalerie eine Ausstellung eröffnet, die wieder in die dritte Dimension geht: Zu sehen sind Plastiken des Berliner Künstlers Axel Anklam. Der Ausstellungstitel „Phos“ leitet sich vom griechischen „Phos hilaron“ ab, was übersetzt werden kann als „heiteres Licht“. Damit ist die ausschlaggebende Rolle des Lichtes für die Plastiken und ihre Präsentation im Raum beschrieben. Sie schweben in verschiedenen Höhen bis unter die Decke.
Während des Entstehens der Arbeiten von Axel Anklam spielten im Verlauf der Jahre verschiedene Bezugspunkte eine Rolle. Waren es zu Beginn zunächst tonale Berechnungen, die den Gestaltungen und ihren Maßverhältnissen zugrunde lagen, trat seit 2010 immer mehr die Landschaft in den Fokus des Schaffens. Ohne kopiert zu werden, dient sie doch als gestaltgebende Vorlage. Zunehmend finden kräftige Farben Verwendung. So kann es passieren, dass sich der Betrachter in gelben Bergen oder roten Tälern wiederfindet. Der hohe Abstraktionsgrad erlaubt es aber auch, ganz anderes zu sehen: biomorphe Strukturen, große Kokons, die Geheimnisvolles enthalten könnten.

1971        geboren in Wriezen
 
1987–1990    Ausbildung zum Kunstschmied (Ernennung zum Kunstschmiedemeister 1993)
 
1996–1998    Restaurator, Schloss Sanssouci / Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Potsdam und Venice European Centre for the Skills of Architectural Heritage Conservation, Venedig
 
1998–2002    Studium der Bildhauerei, Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle
 
2002–2004    Studium der Bildhauerei, Universität der Künste, Berlin
 
2010    Gastprofessor, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart

lebt und arbeitet in Berlin und Bad Freienwalde


Vernissage: Donnerstag, 22. August 2013, 19.30 Uhr (Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein)
Grußwort: Fritz Straub
Einführung in die Ausstellung: Prof. Olaf Lauströer
Ausstellungsdauer: 23. August 2013 bis 13. Dezember 2013
Ausstellungsort: Deutsche Werkstätten (Unternehmensneubau), Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden, Telefon +49 351 21 590-202, www.dwh.de
Anfahrt: Straßenbahnlinie 7 (Haltestelle Moritzburger Weg) oder 8 (Haltestelle Am Hellerrand). Der Eintritt ist kostenfrei und Parken auf dem Parkplatz des Unternehmens möglich.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr (nicht an Feier- und Brückentagen)

Fotos: Lothar Sprenger