12. Juni 2013 – 09. August 2013 · 19:30 Uhr

Susanne Knaack: Schwarzzeit–Weißzeit

Die Bilder der Berliner Künstlerin Susanne Knaack sind keinesfalls Malerei in Annäherung an Fotografie. Es gibt weder reale Seestücke noch Wolkenlandschaften, die als Vorlage dienen, so sehr die erste Betrachtung das auch nahe legen mag. Die Leinwände folgen in ihrer Entstehung anderen Maßgaben: Die Künstlerin lässt auf der planen Bildoberfläche die Farben selbst ihren Weg suchen, schüttet sie ineinander, stösst manchmal an, lenkt und kippt, dreht und erschüttert. Die so entstandenen Strukturen führen uns in Bereiche, in denen das Abstrakte sehr wirklichkeitsnahe Assoziationen weckt. Sie erinnern an schäumende Fluten, Eislandschaften und ferne Himmel. Die Künstlerin lässt ihrem Material „freien Lauf“, ohne es allein zu lassen. Sie tritt während der künstlerischen Aktion in einen offenen, sehr emotional gestimmten Dialog. Das ist spür- und nachvollziehbar. Der Weg an die Grenzen der Welt scheint offen.



Vernissage: Mittwoch, 12. Juni 2013, 19.30 Uhr
Grußwort: Fritz Straub
Einführung in der Ausstellung: Jan Maruhn, Kunsthistoriker
Ausstellungsdauer: 13. Juni 2013 bis 9. August 2013
Ausstellungsort: Deutsche Werkstätten (Unternehmensneubau), Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden, Telefon +49 351 21 590-202, www.dwh.de
Anfahrt: Straßenbahnlinie 7 (Haltestelle Moritzburger Weg) oder 8 (Haltestelle Am Hellerrand). Der Eintritt ist kostenfrei und Parken auf dem Parkplatz des Unternehmens möglich.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr (nicht an Feier- und Brückentagen)

Fotos: Lothar Sprenger