26. Januar 2012 – 20. April 2012

Karl-Heinz Adler: Bildräume/Raumbilder

Karl-Heinz Adler. Bildräume/Raumbilder. Dauer: 26. Januar bis 20. April 2012, Ort: „Werkstättengalerie“ der Deutschen Werkstätten, im Unternehmensgebäude, Moritzburger Straße 68, Dresden-Hellerau, Öffnungszeiten: werktags 9 bis 16 Uhr (nicht an Feiertagen).

Karl-Heinz Adler ist einer der wichtigsten Vertreter der abstrakt-geometrischen Kunst. 2012 begeht der Künstler seinen 85. Geburtstag. Dann erscheint auch ein Catalogue raisonné zu seinem Werk, in dem es u.a. heißt: "Die klassisch-rabiate Trennung von zeichnerischen und malerischen Arbeitsweisen zu überwinden und dazu sowohl die flächigen ‚seriellen Lineaturen‘ wie auch die flächige Malerei auf unterschiedliche Weise verräumlichen zu können, das sollte als einmalig betrachtet werden dürfen.“ (Prof. Dr. Niels-Christian Fritsche von der TU Dresden/ Fakultät Architektur). Werke des in Dresden und seiner Heimatstadt Remtengrün im Vogtland lebenden Künstlers sind u.a. im Bestand der Staatlichen Kunst-sammlungen Dresden und der Kunstsammlungen Chemnitz. Für drei Monate zeigen nun auch die Deutschen Werkstätten etwa 15 Werke von Karl-Heinz Adler, vornehmlich aus den vergangenen zehn Jahren. In diesen späteren Arbeiten spielen Farbe und fein nuancierte, fast malerisch wirkende Oberflächen eine große Rolle. Durch seine akribische Malweise erreicht Adler eine Leuchtkraft, die selbst bei dunklen Arbeiten durchscheint.

Er arbeitet mit klaren Grundformen, durchbricht jedoch die strenge Geometrie durch eine unregelmäßige Anordnung der Elemente. Dadurch wirken seine Arbeiten nahezu poetisch. Adlers kontinuierliche Auseinandersetzung mit Raum bzw. Architektur schafft eine thematische Nähe zu den Deutschen Werkstätten.