25. März 2010 – 02. Juli 2010 · 09:11 Uhr

„M8 in China“

Werkstättengalerie zeigte Arbeiten chinesischer Architekturbüros. Mit „M8 in China“ holten die Werkstätten nach der erfolgreichen Gaudi-Ausstellung vor zwei Jahren wieder eine Exposition des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt a. M. nach Hellerau. Mit Schautafeln und Modellen wurde die Arbeit von acht kleinen, flexibel agierenden chinesischen Architekturbüros vorgestellt, deren Mitglieder zum großen Teil im westlichen Ausland studiert haben, sich in Wettbewerben behaupten, internationale Netzwerke pflegen und als eine Art „Ent-wicklungslabor“ der zeitgenössischen chinesis-chen Architektur angesehen werden können. Alle acht Büros zeichnen sich durch die Hinwendung zu regionalen Typologien, die sensible Einbindung in den ortspezifischen Kontext und die Wiederentdeckung traditioneller Handwerkstechniken aus. Damit unterscheiden sie sich erheblich von den staatlichen Design-instituten, die von der chinesischen Tradition oftmals losgelöste, spektakuläre Bauten in den Megastädten des Landes errichten. Zu den Architekturbüros, die in der unter-nehmenseigenen Galerie der Deutschen Werkstätten Hellerau  präsentiert worden ist, gehört das Büro Amateur Architects aus Hangzhou. Es machte mit seinen Bauten aus wieder verwendeten Abbruchziegeln über die Landesgrenzen hinweg auf sich aufmerksam. standard-architecture aus Peking schaffen Bauten, in denen sich regionale Kontextbezogenheit und sorgfältige Materialverwendung mit aktuellen Raumdispositionen paart.

Ausstellungszeitraum: 25. März bis 2. Juli