Komfortables Sitzen auf geschichtsträchtigem Terrain

Hambacher Schloss, Neustadt/Pfalz

Leistungen Deutsche Werkstätten:
Fertigung lose Möbel

Fertigstellung 2011

Fotos

„Mit dem Hambacher Schloss verhält es sich ähnlich wie mit der Demokratie: Der Weg zur vollendeten Form ist steinig.“ So schreibt Karin Leydecker in der Neuen Zürcher Zeitung über den Umbau und die Erweiterung des Hambacher Schlosses im pfälzischen Neustadt. 1832 forderten hier mehr als 30.000 Menschen freiheitliche Bürgerrechte, religiöse Toleranz und nationale Einheit.

Zum 175-jährigen Jubiläum 2007 lobte das Land Rheinland-Pfalz einen Wettbewerb zum Umbau des geschichtsträchtigen, aber stilistisch verbesserungswürdigen Ortes aus. Der Schweizer Architekt Max Dudler entschied den Wettbewerb mit seinen Ideen zum Umbau des Schlosses und zum Anbau eines Restaurants an den historischen Bestand für sein Büro, das an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Zürich tätig ist.

Für den Anbau wählte Dudler als Referenz an das Hauptgebäude einen ortstypischen Sandstein. Im Innenraum dominieren Kirschholzparkett, hell getönte Wände – und Möbel, die das Zeug zum Klassiker haben. Stühle aus Kirschholz mit schwarzen, gefalteten Lederbezügen auf Sitzpolster und Rückenlehne stehen an schlanken Kirschholztischen mit schwarzer Linoleumeinlage. Diese Möbel hat Max Dudler eigens für das Restaurant „1832“ entworfen und fragte die Deutschen Werkstätten, ob sie die 98 Stühle und 49 Tische fertigten wollten. Sie wollten – und werden es auch wieder tun.

Die Möbel „Hambach“ können gerne bei den Werkstätten erstanden werden. Preise auf Anfrage.

Text: Deutsche Werkstätten
Foto: Stefan Müller