Altana AG, Bad Homburg

Konstruktion, Fertigung und Montage der Wand im Foyer

Fertigstellung 2003

Fotos

Im neuen Firmensitz der Altana AG, Bad Homburg, galt es, Architektur und Kunst auf besondere Weise zu verbinden. Speziell für diesen Bau wurde eine Reihe von Kunstwerken erworben. Auch die gestalterischen Besonderheiten der von den Deutschen Werkstätten Hellerau gebauten geschwungenen Rückwand der Eingangshalle spiegeln dieses Verhältnis von Architektur und Kunst. Die vier Wellen der Wand bestehen aus 107 Paneelen, die Wellenschwünge sind gegeneinander versetzt. Ohne Ernsthaftigkeit gegenüber dem kleinsten Detail (etwa der Breite der Fugen) sind solche Arbeiten nicht zu bewältigen, das gilt auch für die Unterkonstruktion. Die Wellen mussten direkt an die Fixpunkte im Massivbau anschließen, was die Montage auf konturgelaserten Stahlblechen ermöglichte. Besonderes Augenmerk verdient die Furnierabwicklung. Wäre auch nur ein einziges Furnierblatt beschädigt worden, hätte dies einen Bruch in der Furnierabfolge der Wellen bedeutet. Denn das Furnier jeder einzelnen Welle stammt in ungebrochener Abfolge von einem Stamm, jedes Blatt schließt direkt an den Vorgänger an. Alles in allem ein technisch sehr anspruchsvoller Auftrag.

Text: Rainer Baginski
Foto: Deutsche Werkstätten