11. July 2019 – 02. August 2019

Ausstellung zu den Neubauplänen der Deutschen Werkstätten

Oft werden wir gefragt, wie es um unsere Neubaupläne steht. Wir antworten gern:

Schon wenige Jahre nach der Einweihung war abzusehen, dass das 2006 neu errichtete Firmengebäude im Moritzburger Weg 68 auf Dauer nicht ausreichend Raum für das rasante Wachstum der Deutschen Werkstätten bieten würde. Ein Neubau musste auf den Weg gebracht werden. Gleichzeitig war es für uns nie eine Option, Hellerau zu verlassen.

Wir können aufgrund glücklicher Umstände einen Bauplatz hinter dem historischen Firmenensemble nutzen, was jedoch keine einfache Angelegenheit inmitten der architekturhistorisch bedeutenden Gartenstadt ist. Vieles will bedacht sein.

Der von uns ersonnene Königsweg zur Erlangung von Neubauplänen war ein kleiner, eingeladener Wettbewerb mit ausgesuchten Teilnehmern. Wir baten fünf Architekturbüros, deren Arbeit wir kennen und schätzen, um ihre Beiträge.

Diese Büros waren beteiligt: Caruso St. John, London/Zürich; HPP Architekten, Düsseldorf; Meixner, Schlüter, Wendt, Frankfurt; Reiter Architekten, Dresden; Schneider + Schumacher, Frankfurt.

Unter der Überschrift „Deutsche Werkstätten Campus“ sollten Entwürfe für ein multifunktionales Gebäude erarbeitet werden. Eine Nutzung für das produzierende Gewerbe ist ausgeschlossen. Es handelt sich zunächst um ein Einzelgebäude mit einfacher Antragsführung, aber es ist gedanklich in unsere Zukunftspläne rund um einen Innovationscampus Deutsche Werkstätten eingebunden. 

Wir präsentieren die Arbeitsergebnisse der oben genannten Büros in einer kleinen Ausstellung, die Sie bis zum 2.August 2019 in der Werkstättengalerie (geöffnet Mo-Fr 9-16 Uhr) anschauen können.

Foto: Wettbewerbsentswurf des Architekturbüros Caruso St. John London/Zürich, Copyright Caruso St. John, London/Zürich