22. January 2014 – 04. April 2014 · 07:30 pm

Doppelausstellung Weltkulturerbe

UNESCO Welterbe. Eine Deutschlandreise.
Deutschland ist eines der Länder mit den meisten UNESCO-Welterbestätten. Derzeit sind 38 deutsche Standorte gelistet: Kirchen und Klöster, Schlösser und Burgen, Gärten und Landschaften, historische Altstädte und herausragende Industriestätten zählen dazu. Diese einzigartigen Kultur- und Naturdenkmäler werden bislang in erster Linie touristisch erlebt. Weniger im Fokus steht der Einfluss, den sie auf die heutige lokale Baukultur, die Planung und Entwicklung von Stadt- und Landschaftsräumen, gewissermaßen also auf den »Weiterbau« des Welterbes haben. In der Ausstellung wird daher insbesondere die baukulturelle und städtebauliche Rolle der Welterbestätten für die Stadt- und Regionalentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Die Ausstellung eröffnet neue Einblicke und lädt zu einer Reise zu den deutschen Welterbestätten ein.
Kuratorin: Dr. Karen Jung
Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums DAM, Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung“.

Hellerau. Plan und Leben.
Die Kabinett-Ausstellung widmet sich auf der Grundlage neuer und umfassender Quellenrecherchen der Entwicklung Helleraus von der ersten Idee 1905 bis zur Anerkennung als Kulturdenkmal in den 1950er Jahren. Stadtbaukunst, Wohntypologien sowie das sozial- und bodenreformerische Programm sind aus Übersichts- und Analysekarten detailliert abzulesen. Während der erste Teil Auskunft über die städtebauliche Entwicklung, Entwurfsprinzipien und die Architektur gibt, wird im zweiten Teil ein Blick auf die Bewohner geworfen, zum Beispiel auf ihre soziale Stellung und ihr Arbeitsverhältnis mit den Deutschen Werkstätten. So entsteht aus Karten und Statistiken ein lebendiges Bild der Reformsiedlung, die sich um den Weltkulturerbetitel bewirbt.  
Recherche und Konzeption: Dr. Nils M. Schinker

Ausstellungseröffnung: 22. Januar 2014, 19.30 Uhr
Begrüßung Fritz Straub, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Werkstätten
Grußwort Markus Ulbig, Innenminister des Freistaates Sachsen
Grußwort Prof. Thomas Will, Technische Universität Dresden, Fakultät Architektur
Dr. Karen Jung (Deutsches Architektur Museum Frankfurt/Main angefragt) und Dr. Nils M. Schinker (Technische Universität Dresden) geben eine Einführung in die Ausstellungen.
Ausstellungsdauer: 23. Januar 2014 bis 4. April 2014
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr (nicht an Feier- und Brückentagen)
Ausstellungsort: Deutsche Werkstätten (Unternehmensneubau), Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden, Telefon +49 351 21 590-202, www.dwh.de
Anfahrt: Straßenbahnlinie 7 (Haltestelle Moritzburger Weg) oder 8 (Haltestelle Am Hellerrand).
Der Eintritt ist kostenfrei und Parken auf dem Parkplatz des Unternehmens möglich.


Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.