30.10.2016

Refit in aller Munde
Monaco Yacht Show setzt deutliche Zeichen für neue Märkte

Auch in diesem Jahr hatte die Yacht Show in Monaco wieder viel zu bieten und die Aussteller haben keine Mühen gescheut, die neuesten Entwicklungen mit viel Kreativität zu gestalten und den Besuchern zu präsentieren. Es sind jedes Mal ganz besondere Tage des Austausches und der Innovationen in der Yachtwelt vor der Kulisse Monacos.

Eine Besonderheit hat sich in diesem Jahr deutlich hervorgetan. Die Yachtwelt bereitet sich auf eine Neuausrichtung vor. Zum einen wird der Markt für den Neubau von Super-Yachten weiter wachsen. Kenner des Marktes erwarten, dass bis 2019 bis zu 46 weitere Yachten größer 70 Meter entstehen werden. Zum anderen ergeben sich daraus auch Prognosen für das wachsende Refit-Aufkommen dieser Yachten in den Folgejahren. Mit zeitlichem Versatz werden umfangreiche Inspektions- und Refit-Projekte anstehen.

Diese neuen Märkte entstehen laut Boatinternational.com auch durch die bemerkenswerte Anzahl von Yachten, die zum Verkauf stehen: ca. 850 Yachten insgesamt, davon 91 größer 50 Meter. Zukünftig erwartet man zudem in der Kategorie Yachten länger als 70 Meter zunehmende Verkäufe. Ein Eignerwechsel geht zumeist mit einer umfangreichen Generalüberholung und Neuausstattung einher. Diese Projekte können im Umfang für die Innenausstattung einem Neubauprojekt gleichkommen.

Entsprechend ist das Thema Refit in aller Munde und zeigte während der Monaco Yacht Show eine neue Dimension. Erstmals haben dieses Jahr etablierte und große Werften sichtbar ein zusätzliches Augenmerk auf diesen Markt gelegt und teilweise eine separate Anlaufstelle in dem Refit-Ausstellerbereich belegt. Zudem ist zu beobachten, dass sich einige Werften exklusive Refit-Standorte, z.B. an der Côte D’Azur, reservieren und anmieten, um Vorort mit den Zuständigen das Gespräch direkt aufzunehmen und hohe Überführungskosten zu den Stammwerften zu sparen. Dieses Engagement im Bereich Refit beobachten wir seit geraumer Zeit auch bei verschiedenen Zulieferern.

Für die Deutschen Werkstätten kommt diese Entwicklung nicht überraschend. Wir haben uns seit einiger Zeit darauf ausgerichtet und Maßnahmen ergriffen. Bereits seit 2011 wird dieser Bereich von einem professionellen Team geführt und ist inzwischen auf zwölf Mitarbeiter ausgebaut, die ein umfangreiches Leistungsspektrum etabliert haben. Das erklärt auch, warum wir die zuständige Abteilung bei den Deutschen Werkstätten heute Client Liaison nennen. Bei uns steht die professionelle Betreuung aller Belange unserer Kunden und deren Yachten im Vordergrund. Wir haben schon heute die Kapazität, komplexe Refit-Projekte unabhängig von dem laufenden Yachtbauprozess in höchster Qualität zu planen und durchzuführen.


Erfahren Sie mehr und kontaktieren Sie:
Herrn Sebastian Lorenz / Client Liaison
KONTAKT: S.Lorenz@dwh.de


Text: DWH
Fotos: Falk Seidel